Lasst keinen sitzen! - Demokratie wahr machen

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"Lasst keinen sitzen! - Demokratie wahr machen"
Themenkampagne


Caritas im Erzbistum Köln



Ziel

"Die Caritas im Erzbistum Köln will (...) im Vorfeld der NRW-Kommunalwahl 2009 Politik und Zivilgesellschaft besser miteinander ins Gespräch bringen."[2] [1] "Ziel ist, (...) im Erzbistum Köln soziale Themen neu in den Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Damit soll der Boden für einen kontinuierlichen sozialpolitischen Dialog in den Kommunen bereitet werden, an dem möglichst viele Bürgerinnen und Bürger teilhaben – auch über den Wahltag hinaus."[3] [1]

Begründung

"Die grundlegendste Bedeutung von Kommune ist Gemeinschaft. Je mehr Mitgliedern der Gemeinschaft es wohl ergeht, umso mehr erhöht sich die Lebensqualität aller. Eine Politik, die das Gemeinwohl im Auge hat, muss sich dafür einsetzen, sozialer Ausgrenzung jeglicher Art entgegenzuwirken. Menschen, die beispielsweise von Armut bedroht, wegen ihrer Herkunft oder ihres Alters gemieden, von Sucht bedrückt oder in der Bildung benachteiligt sind, zählen zu den schwachen Gliedern der Gemeinschaft."[4]

Fragen

  • "Wie kann das bürgerschaftliche Engagement in den Kommunen gestärkt und ausgebaut werden?
  • Welche Wege versprechen Erfolg im Kampf gegen Kinder- und Familienarmut?
  • Wie finden Jugendliche mit Migrationshintergrund berufliche Perspektiven?
  • Welche Maßnahmen verbessern die Situation von Arbeitlosen und sozial Schwachen in den Kommunen?
  • Wie können alte Menschen stärker in die Gesellschaft integriert werden?"[3] [1]

Forderungen

  • "mehr Aufmerksamkeit für Menschen in schwierigen Lebenssituationen; für Menschen, die in Armut, Wohnungslosigkeit, Sucht, Einsamkeit oder Verschuldung abzugleiten drohen
  • breite gesellschaftliche Teilhabe für alle, wie z.B. Sozialpässe oder bezahlbare Wohnungen für Arbeitslose
  • mehr Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement; für Ehrenamt, Freiwilligendienste, Nachbarschaftshilfe und Angehörigenarbeit
  • gute Rahmenbedingungen für unsere caritative Arbeit, wie z.B. die Förderung von Hilfeangeboten für ältere und kranke Menschen"[5] [1]



Literatur




  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 11.08.2009
  2. http://www.lasst-keinen-sitzen.de/index.php
  3. 3,0 3,1 http://www.lasst-keinen-sitzen.de/kampagne.php
  4. Caritas Köln 2009, 5
  5. http://www.lasst-keinen-sitzen.de/forderungen.php
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