Option sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Aus Wissensspeicher
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Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland, 2006:
Option sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Konzept zum Passiv-Aktiv-Transfer (PAT). |
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ISBN: 3-937291-32-6 |
Ausgehend von einer langfristig andauernden strukturellen Erwerbslosigkeit "in breiten Schichten der Bevölkerung", die durch den
Niedriglohnsektor wider den Erwartungen nicht verringert worden ist, sollen erwerbslose Menschen durch einen "Passiv-Aktiv-Transfer (PAT)" auf einem zweiten Arbeitsmarkt sozialversicherungspflichtig beschäftigt und "gleichzeitig die Erfüllung gesellschaftlich notwendiger Aufgaben" sichergestellt werden:[1]
"(V)iele gesellschaftlich sinnvolle Aufgaben im sozialen und ökologischen Bereich liegen brach: Dienstleistungen für ältere Menschen, Dienstleistungen im Bildungsbereich, Verbesserung kommunaler Serviceleistungen, haushaltsnahe Dienstleistungen sowie Pflege der Kulturlandschaft. Diese Aufgaben werden derzeit nur unzureichend erfüllt. Einerseits hat der Staat die Finanzierung erheblich reduziert, andererseits können private Haushalte diese Kosten nur eingeschränkt übernehmen."[2]"(E)soll Menschen ermöglicht werden, durch Arbeit ein Existenzsicherndes Einkommen zu erzielen. Das Passiv-Aktiv-Transfer-Modell sieht vor: Die bisherigen Ausgaben für Arbeitslosigkeit werden gebündelt für sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im sozialen und ökologischen Bereich ausgegeben. Dabei muss ausgeschlossen werden, dass bestehende Arbeitsplätze vernichtet werden. Im Fokus steht die Neu- und Wiedergewinnung von Beschäftigungsfeldern."[2]
- ↑ Vgl. http://www.diakonie.de/diakonie-texte-1519-072006-option-sozialversicherungspflichtige-beschaeftigung-1554.htm | 15.03.2010
- ↑ 2,0 2,1 http://www.diakonie.de/diakonie-texte-1519-072006-option-sozialversicherungspflichtige-beschaeftigung-1554.htm | 15.03.2010
